Mittwoch, 25. Januar 2017

Regenwald und seine Gefahren


Der tropische Regenwald in Südamerika

Der Regenwald ist das Herz der Erde. Er ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Planeten, denn wie der Mensch ohne Herz nicht leben kann, so könnte auch der Planet Erde ohne den Regenwald nicht leben. Die unterschiedlichsten und zahlreichsten Tiere und Pflanzen haben ihren Lebensraum im Regenwald. Auch einige Ureinwohner haben noch die gleichen Traditionen wie vor einigen von hunderten Jahren. Doch der gesamte Regenwald ist in Gefahr, denn täglich werden mehrere Tausend Hektar Bäume gerodet. Doch warum nur?
Welche Auswirkungen hat die Rodung des Regenwaldes auf unsere Erde? Was wenn er eines Tages nicht mehr existiert?

https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/folgen
Die Antworten sind einfach. Das Klima würde sich auf der gesamten Erde drastisch verändern. (Siehe Bild links)
Schon allein der Amazonas-Regenwald wandelt jährlich zwei Mrd. Tonnen CO2 in Sauerstoff um.
Sämtliche Nahrungsketten wären zerstört, da zu wenig Nahrung vorhanden wäre. Schon jetzt sind viele Affen, Elefanten, Faultiere, Gorillas, Giraffen, Gürteltiere, Jaguare, Kolibris, Nasenaffen, Orang Utans, Papagei, Pfeilgiftfrösche, Schimpansen, Schlangen, Nashörner, Tapire, Tiger und viele mehr vom Aussterben bedroht. Auch das Ökosystem würde stark darunter leiden und viele Tier- und Pflanzenarten, die vielleicht noch nie entdeckt wurden, würden aussterben. So viele unterschiedliche Arten wie nie zuvor. Viele Ressourcen wären aufgebraucht und auch der Mensch hätte Schwierigkeiten zu überleben (speziell die Menschen Vorort). 
Doch warum das alles? Der Regenwald ist wie eine riesen Klimaanlage, der jährlich mehrere Tonnen Kohlenstoffdioxid aufnimmt und in Sauerstoff umwandelt. 
Beim plötzlichen Verschwinden des Urwaldes könnten die großen Mengen an Kohlenstoffdioxid  gar nicht umgewandelt werden. Es wäre eine Belastung für den Planeten und wer weiß, ob die Erde sich jemals wieder erholen würde. Das kann keiner genau sagen, doch worauf man sich einlassen müsste, sind härtere Umweltkatastrophen und deutlich spürbare klimatischen Veränderungen. Klimaerwärmung und Umweltkatastrophen wie Überschwemmungen und Dürren wären aber nicht die einzigen Probleme. Auch der Boden in Südamerika leidet unter der Abholzung. Viele wichtige Nährstoffe verliert er an den gerodeten Stellen, sodass auf diesem Boden nie wieder Pflanzen wachsen können. Ihr gesamter Lebensraum wurde durch den Menschen zerstört. Der jahrhundertealte Regenwald verschwindet systematisch und schon jetzt bilden sich viele Lücken des einst riesigen Regenwaldes.

Generelle Bedrohungen für den Regenwald:
  • Tropenholz ( Bsp. Möbel)
  • Fleisch/Soja ➡ Bedrohung wegen der Abholzung für Sojaplantagen
  • Palmöl
  • Papier 
  • Aluminium (siehe vorh. Post)
  • Biosprit

Bedrohung Palmöl

Palmöl ist ein bestimmtes Öl, das aus Palmen gewonnen wird und in fast 50 Prozent aller Lebensmittel enthalten ist. Das ist so: Der Regenwald wird speziell für die Pflanzung riesiger Palmenplantagen gerodet. Mit 54 Mio. Tonnen (2011) ist es das am meisten produzierte Pflanzenöl übrhaupt. Und genau hier liegt das Problem. Immer mehr des Regenwaldes wird abgeholzt, wegen des leicht herstellbaren und besonders billigen Palmöls. 
Ob Fertigpizzen, Nutella, Margarine, Eis, Schokolade und sogar Shampoo. Alle dieser Produkte und viele mehr enthalten Palmöl. Übrigens auch Bio Produkte (jedoch die meisten nicht)! In vielen Produkten steht auf der Zutatenliste "Pflanzenöl" oder "Pflanzenfette", doch damit ist nichts anderes gemeint als das Palmöl. 
Somit ist es ziemlich schwer dem Palmöl aus dem Weg zu gehen.
Doch es ist machbar!

Alle Tipps wie Sie dem Regenwald helfen und ihn schützen, sowie Tipps wie Sie Palmöl möglichst meiden im nächsten Blog:)








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